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Freundeskreis Offiziere der Panzertruppe |
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Das Buch „50 Jahre Panzertruppe der Bundeswehr“ Vor zwei Jahren wurde in der Ausgabe Nr. 31 des „Schwarzen Barettes“ die Absicht des Vorstandes des Freundskreises der Offiziere der Panzertruppe angekündigt, im Frühjahr 2006 anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens unserer Truppengattung das Buch „50 Jahre Panzertruppe der Bundeswehr“ herauszugeben. Darin sollte die Entwicklung der Panzertruppe, eingebettet in die größeren Verhältnisse des Heeres und der Streitkräfte, unter verschiedenen Aspekten beschrieben werden. Pünktlich zum Jubiläum konnte das Buch während des Symposiums 2006 am 22. März vorgestellt werden. Das Buch wurde von einer Autorengruppe verfasst, die sich größtenteils aus Mitgliedern des Vorstandes zusammensetzte. In seiner vorliegenden Form entspricht das Buch weitgehend dem vor zwei Jahren vorgestellten Grundgedanken. Im Kapitel 1, verfasst von Generalmajor a. D. Dieter Brand, werden in einer kurzen Skizze die „Politischen, strategischen und operativen Rahmenbedingungen“ für die Entwicklung der Panzertruppe und ihre Aufträge dargestellt, beginnend bei den ersten Überlegungen in der „Himmeroder Denkschrift“ von Oktober 1950 über die strategischen Konzeptionen des Bündnisses und der jeweiligen operativen Umsetzung während des Kalten Krieges. Die Konsequenzen des fundamentalen Umbruches 1990 werden aufgezeigt bis hin zu den Entwicklungen im Zuge der derzeitig laufenden Transformation der Bundeswehr. Wenn man so will, kann dieses Kapitel auch als kurz gefasste „Operationsgeschichte des Heeres“ mit besonderem Blick auf die Rolle der Panzertruppe angesehen werden. Das Kapitel 2, von demselben Verfasser, „... für Frieden in Freiheit“ ist dem Wirken der Gründergeneration gewidmet. Dieser Beitrag stellt heraus, daß die Gründergeneration das Heer - und die Panzertruppe - nicht nur aufgestellt, sondern mehr als die Hälfte der Zeit seines Bestehens geführt und geprägt hat. Das Kapitel 3 mit dem Titel „Strukturen, Ausstattung, Personal“ wurde von dem Ehrenvorsitzenden des Freundeskreises, Generalmajor a. D. Heinz-Felix Beckmann, verfasst. Er war aufgrund seiner umfassenden Kenntnisse, gesammelt in entsprechenden Verwendungen, in besonderem Maße berufen, die strukturelle Entwicklung des Heeres mit den jeweiligen Auswirkungen für die Panzertruppe darzustellen. Dieser Beitrag ist für jeden, der die Entwicklung des Panzertruppen im Zuge der verschiedenen Strukturen verfolgen will, eine Quelle von besonderer Bedeutung. Das Kapitel 4 ist der Technik gewidmet. Unter dem Titel „Kampfpanzer für das Heer“ beschreibt Wissenschaftlicher Direktor Rolf Hilmes - international ausgewiesener Fachmann und den Lesern des Schwarzen Barettes durch viele Publikationen bekannt - nicht nur die Entwicklung und die technischen Eigenschaften der Hauptwaffensysteme vom M 47 über den M 48 und den Leopard 1 hin zum Leopard 2 letzter Konfiguration, sondern beschreibt auch Projekte und die Versuchsträger, die nicht zur Einführung kamen. Für manchen Leser wird der besondere Reiz in dem Leistungsvergleich unserer Panzer mit den jeweiligen sowjetischen Panzern liegen. Das Kapitel 5 trägt den Titel „Der Dienst“ und stellt in ausgewählten Aspekten dar, was wir Panzermänner in diesen 50 Jahren getan haben und wie sich die Bedingungen für unseren Dienst veränderten. Im Teil I beschreibt Generalmajor a. D. Dieter Brand die Rahmenbedingungen für den Dienst in den verschiedenen Zeiten, geht dann auf Schwerpunkte wie die Truppenübungsplatz-Aufenthalte im In- und Ausland sowie Großübungen ein und führt hin zum „Dienst im Einsatz“ in heutiger Zeit. Der Teil 2 ist dem zentralen Ausbildungsgebiet der Panzertruppe, der Panzerschießausbildung, gewidmet. Brigadegeneral a. D. Erich Becker beschreibt die Entwicklung von den Anfangsjahren vom bewussten Vorbeischießen durch Angabe falscher Entfernungen zum drillmäßigen Üben der Schußverbesserungsverfahren hin zu der simulationsgestützen Ausbildung und dem Schießen mit dem heutigen modernen Waffensystem. Der Teil 3 dieses Kapitels stellt den „Wettkampf um die Canadian Army Trophy“ dar. Diese Herausforderung, der sich über die Jahre verschiedene Panzerbataillone stellen mussten, hat Oberstleutnant a. D. Fritsch umfassend nachgezeichnet. Diese beiden Teile 2 und 3 sind einzigartige Dokumentationen für unsere Truppengattung. Von noch gewichtigerer Bedeutung ist das Kapitel 6 „Die Panzerbataillone“. Es beinhaltet die Auflistung a l l e r Panzerbataillone, die es jemals gegeben hat, mit ihren wesentlichen Lebensdaten wie Aufstellung, Ausrüstung, Umgliederungen, Unterstellungen etc. Von manchem Bataillon war außer der Erwähnung in der Org-Liste ds Heers kaum noch bekannt, dass es je existiert hatte. Oberst i. G. a.D. Alfred Lassonczyk hat sich der besonderen Herausforderung gestellt, in diesem Kapitel die Erinnerung an jedes unserer Bataillone zu bewahren. Es ist die notwendige Ergänzung zum Kapitel 3 und damit eine weitere Fundgrube zur Geschichte unserer Truppengattung, auch wenn der Beitrag in Einzelpunkten der Ergänzung bedarf, wozu hiermit aufgerufen wird. Eine Liste der Kommandeure, verfasst nach dem Stammbaum der Panzertruppe von Oberst a. D. Ulfert Roggenbau, schließt das Kapitel ab. Kapitel 7 trägt den Titel „Freiheit im Gehorsam – zur Frage der Tradition“. Generalmajor a. D. Dieter Brand gibt einen kurzen Abriss über die Entwicklung der Traditionspflege von den ersten Überlegungen zur Aufstellung der Bundeswehr über die verschiedenen Traditionserlasse bis in die heutige Zeit und geht mit einigen Beispielen auf „Tradition und Truppe“ sowie auf „Herkunft und Waffenstolz“ ein. Das Kapitel 8 „Die Panzertruppenschule“ ist unserer Alma Mater gewidmet. Unter Leitung des Kommandeurs der Panzertruppenschule, Brigadegeneral Klaus Feldmann hat eine Autorengruppe der Schule die wesentlichen Meilensteine der Geschichte der Panzertruppenschule zusammengestellt. Im Kapitel 9 „Der Freundeskreis der Offiziere der Panzertruppe“ hat der Ehrenvorsitzende des Freundeskreises und Initiator der Gründung, Generalmajor Heinz-Felix Beckmann, in aller Kürze Entstehung und Entwicklung des Freundeskreises aufgezeichnet. Eine „Schmunzelecke“ mit einigen Anekdoten aus verschiedenen Zeiten schließt das Buch ab. Mit diesem Buch wird ein umfassendes Bild über die Entwicklung der Panzertruppe gezeichnet, die in der Zeit des Kalten Krieges zur stärksten Truppengattung des Heeres aufwuchs. Die Autoren schreiben als Zeitzeugen aus eigenem Erleben und reichhaltiger Erfahrung auf den verschiedensten Führungsebenen. Das Buch sollte besonders von der jüngeren Generation in die Hand genommen werden, für die mehr als die Hälfte der zurückliegende fünfzig Jahre schon Geschichte sind. Das Buch eignet sich daher in besonderem Maße z. B. als Bestpreis für nachwachsende Führer.
Das Buch wird vom Verlag Schneider, Uelzen, über den Buchhandel vertrieben unter der ISBN 3-935107-05-6. Es kann ebenso direkt vom Verlag bezogen werden. Eine Möglichkeit der Bestellung besteht auch hier.
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