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Das Schwarze Barett in Österreich

2020-10-10 15:01
von Redaktion
Band-7

Neues aus der Österreichischen Mechgemeinschaft

Die Vorstellung

Die Mechgemeinschaft des Österreichischen Bundesheeres besteht aus dem Institut Panzer und Panzergrenadier als zentraler Ausbildungsstätte für die waffengattungsspezifische Führungsausbildung der Panzertruppe und der Panzergrenadiertruppe im Österreichischen Bundesheer und den von dieser Waffenschule betreuten Kampftruppenteilen der‚ 4. Panzergrenadierbrigade - der Heimat der mechanisierten Kräfte des Österreichischen Bundesheeres. Zum besseren Verständnis gilt es, an dieser Stelle anzufügen, daß in den österreichischen Landstreitkräften sowohl die Panzertruppe als auch die Panzergrenadiertruppe das schwarze Barett tragen. Wir haben als Autorenteam den äußerst ehrenvollen Auftrag, über die österreichische Mechgemeinschaft berichten zu dürfen und wir starten mit der Vorstellung der Mitglieder der österreichischen Mechgemeinschaft!

Das Institut Panzer und Panzergrenadier der Heerestruppenschule - „Exempla Docent!“

Das Institut Panzer und Panzergrenadier ist die zentrale Ausbildungsstätte für die Ausbildung des Führungspersonals der Panzertruppe und der Panzergrenadiertruppe im Österreichischen Bundesheer und führt somit den Auftrag der früheren Panzertruppenschule weiter. Somit bildet diese Ausbildungsstätte das österreichische Pendant zum Ausbildungsbereich Panzertruppen des Ausbildungszentrums Munster der Bundeswehr. Das Institut Panzer und Panzergrenadier ist gemeinsam mit den waffengattungsspezifischen Instituten Artillerie, Aufklärung, Jäger, Pionier und dem Gebirgskampfzentrum Teil der Heerestruppenschule. „Exempla docent!“ - auf Deutsch „Beispiele lehren!“ - diesen Wahlspruch haben sowohl Institut Panzer und Panzergrenadier wie auch Heerestruppenschule. Zentrale Idee der Heerestruppenschule ist, das Führungspersonal der einzelnen Waffengattungen miteinander vernetzt unter einem Dach auszubilden.

Das Institutsgebäude des Institutes Panzer und Panzergrenadier
Das Institutsgebäude des Institutes Panzer und Panzergrenadier

Das Kommando der Heerestruppenschule und die Grundlagenabteilung – verantwortlich für die Weiterentwicklung – wurden in Eisenstadt errichtet – der Hauptstadt unseres Bundeslandes Burgenland. Recht bemerkenswert – von der Heerestruppenschule aus wird auch das Training mit der Duellsimulatorausrüstung organisiert. Die Institute Panzer und Panzergrenadier, Artillerie und Aufklärung sind in Zwölfaxing stationiert – die Institute Jäger und Pionier in der Benedek - Kaserne in Bruckneudorf. Als Übungstruppe für die Ausbildung des Führungspersonals stehen zwei Ausbildungskompanien zur Verfügung. Alle drei Standorte befinden sich nicht weit voneinander entfernt und in gut erreichbarer Nähe der Institute befindet sich der Truppenübungsplatz Bruckneudorf. Teil der Heerestruppenschule ist auch das Gebirgskampfzentrum mit seiner Garnison in Saalfelden am Steineren Meer im Salzburger Pinzgau.

Durch die gemeinsame Stationierung des Institutes Panzer und Panzergrenadier mit den Instituten Artillerie und Aufklärung in der Burstyn - Kaserne in Zwölfaxing bei Wien wird der Ausbildungsverbund zwischen Kampftruppe, Führungsunterstützung und Kampfunterstützung an einem Standort abgebildet. Diese nach dem Panzerkonstrukteur unserer Kaiserzeit Gunther Burstyn benannte Kaserne ist auch Heimatgarnison für das Institut Kraftfahrwesen der Heereslogistikschule, das die Heeresfahrlehrer ausbildet. Als Übungstruppe für die Ausbildung des Führungspersonals steht in unserem Home of Austrian Tanking die 1. Ausbildungskompanie zur Verfügung. Durch das gleichfalls in der Burstyn - Kaserne stationierte Jägerbataillon 33 mit gehärteten Fahrzeugen, das aus dem früheren Panzerbataillon 33 hervorgegangen ist, ist die enge Verzahnung mit der Truppe gegeben.

Struktur und Ausbildung des Institutes

Das Institut Panzer und Panzergrenadier wird vom erfahrenen Panzeroffizier Oberst Hans Otto Hrbek geleitet. Er absolvierte die Theresianische Militärakademie als Angehöriger des Jahrganges Predil, mit dem das Andenken an die heldenhafte Verteidigung des Forts Herrmann am Predilpaß gegen die Truppen Napoleons vom 15. bis 18. Mai 1809 hochgehalten wird. Der junge Berufsoffizier musterte im Jahr 1987 zum Panzerbataillon 10 in Sankt Pölten Spratzern in die Kopal - Kaserne aus, wo er mehr als eineinhalb Jahrzehnte diente und es bis zum stellvertretenden Bataillonskommandanten brachte. Nach der Heimkehr von einem seiner internationalen Einsätze wurde er als Bataillonskommandant zum Panzerbataillon 14 im oberösterreichischen Wels entsandt, das er ein halbes Jahrzehnt kommandierte.

Seit über einem Jahrzehnt ist Oberst Hans Otto Hrbek nunmehr Leiter des Institutes Panzer und Panzergrenadier der Heerestruppenschule, das im Home of Austrian Tanking Burstyn - Kaserne in Zwölfaxing, stationiert ist und sich wie folgt gliedert:

  • Versorgungsgruppe
  • Lehrgruppe 1 Kampfpanzer
  • Lehrgruppe 2 Panzergrenadier
  • Lehrgruppe 3 Simulationsunterstützung

Jede dieser drei Lehrgruppen besteht aus zwei Lehroffizieren und vier Lehrunteroffizieren und kann bei Bedarf mit Personal aus der Truppe verstärkt werden. Lehroffiziere benötigen eine mehrjährige Erfahrung als Kompaniekommandant und die Befähigung zur Arbeit in einem Bataillonsstab. Lehrunteroffiziere müssen ausreichende Erfahrung als Zugskommandant vorweisen können.

Beim gesamten Lehrpersonal werden alle für diese Verwendungen vorgesehenen Laufbahnkurse vorausgesetzt und es sind absolvierte Auslandseinsätze erwünscht. Die Eignung als Lehroffizier oder Lehrunteroffizier wird vom Institutskommandanten vor der Versetzung an das Institut Panzer und Panzergrenadier geprüft, was durch die familiäre Atmosphäre in der Waffengattung ungemein erleichtert wird - man kennt sich ja oft persönlich! Die Lehrgruppe 1 und die Lehrgruppe 2 bieten jeweils in ihrem Bereich für die waffengattungsspezifische Ausbildung des Führungspersonals von Panzertruppe und Panzergrenadiertruppe mit den Einsatzsystemen Kampfpanzer Leopard 2 A4 und Schützenpanzer Ulan Kurse auf Führungsebene Einzelpanzer, Zug, Kompanie sowie Bataillon an. Das zahlenmäßige Verhältnis Ausbilder zu Kursteilnehmer ist eins zu drei, was durch die Besatzungsverhältnisse am Einsatzgerät vorgegeben wird. Die Zusammenarbeit mit anderen Waffengattungen wird im Wirkungsverbund der Heerestruppenschule mittels gemeinsamer Übungen vermittelt. Auch Sonderausbildungen wie etwa Kampf im urbanen Raum und die Mitwirkung an Erprobungen und Vorschrftenerstellungen gehören zum Auftragsumfang.

Die Kaderausbildung Neu

Mit dem September des Jahres 2016 ist das Österreichische Bundesheer bei der Ausbildung seines Kadernachwuchses in ein neues Zeitalter gestartet. Ab diesem Zeitpunkt starten nämlich Berufsoffiziersanwärter, Milizoffiziersanwärter, Berufsunteroffiziersanwärter und Milizunteroffiziersanwärter gemeinsam in die Kaderausbildung Neu. Die österreichische Miliz beschreibt sich in Deutschland trefflich als aktive Reserve. Das Österreichische Bundesheer rechnet nämlich in den nächsten Jahren mit vermehrten Abgängen seines Kaders in den Ruhestand und will mit der Kaderausbildung Neu in möglichst kurzer Zeit vor allem für das Unteroffizierskorps junge und motivierte Personalverstärkung ausbilden. Hoffentlich denkt man im sehr begrüßenswerten Eifer Neues zu schaffen auch daran, diesen jungen Kadersoldaten beim Einstieg in die Truppe ausreichendes Coaching zukommen zu lassen!

Unteroffiziersanwärter

Die Unteroffiziersausbildung im Österreichischen Bundesheer dauert für Neueinsteiger insgesamt 18 Monate und gliedert sich in drei Abschnitte:

  1. Kaderanwärterausbildung 1 in der Dauer von fünf Monaten mit den Inhalten Basisausbildung und Kaderführungsausbildung auf Ebene Jägertrupp. Die Verantwortung für diesen Ausbildungsabschnitt trägt die Heeresunteroffiziersakademie in Enns.
  2. Kaderanwärterausbildung 2 in der Dauer von 7 Monaten mit dem Inhalt Waffengattungsausbildung zum Kommandanten auf Ebene Einzelpanzer und als Gruppenkommandant einer Panzergrenadiergruppe. Dieser Ausbildungsabschnitt steht unter der Verantwortung der Schulen des Österreichischen Bundesheeres - im Falle der mechanisierten Truppe ist das die Heerestruppenschule mit ihrem Institut Panzer und Panzergrenadier.
  3. Kaderanwärterausbildung 3 in der Dauer von sechs Monaten mit den Inhalten Grundlagen im Bereich Führung und Ausbildung einer Gruppe am Modell einer Jägergruppe, Recht, Fremdsprache und pädagogische Grundsätze. Verantwortlich dafür ist wieder die Heeresunteroffiziersakademie im oberösterreichischen Enns.

Die beiden Ausbildungsabschnitte Kaderanwärterausbildung 1 und 2 absolvieren Berufsunteroffiziersanwärter und Milizunteroffiziersanwärter gemeinsam. Die Kaderanwärterausbildung 3 steht dann nur mehr für die Berufsunteroffiziersanwärter auf dem Ausbildungsprogramm, während die Milizoffiziersanwärter und Milizunteroffiziersanwärter sich die Inhalte der Kaderanwärterausbildung 3 in Form der Fernlehre aneignen. Nach dem positiven Abschluß der Kaderanwärterausbildung 3 erfolgt nach achtzehn Monaten an der Heeresunteroffiziersakademie die Ausmusterung zum Wachtmeister! In einem weiteren Ausbildungsschritt wird nach einer vorgeschriebenen Dienstzeit als Kommandant auf der Ebene Einzelpanzer in weiteren 19 Wochen am Institut Panzer und Panzergrenadier die Ausbildung zum Kommandanten eines Panzerzuges oder Panzergrenadierzuges durchgeführt.

Offiziersanwärter

Die angehenden Offiziere der österreichischen mechanisierten Truppe absolvieren als ersten Ausbildungsschritt die Kaderanwärterausbildung 1 gemeinsam mit den Milizoffiziersanwärtern, den Berufsunteroffiziersanwärtern und den Milizunteroffiziersanwärtern. Danach bestreitet das Institut Jäger im Home of the Austrian Infantry Benedek - Kaserne in Bruckneudorf mit seiner Lehrgruppe 2 den sechsmonatigen Vorbereitungslehrgang für die jungen Berufsoffiziersanwärter, dessen Bestehen für das Assessment zum Eintritt in die Theresianische Militärakademie Pflicht ist.

An der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt folgt dann ein dreijähriges Fachhochschulstudium mit Bachelorabschluß. Im Rahmen dieses Studiums erfolgt die Waffengattungswahl und für die Offiziersanwärter der mechanisierten Truppe steht im letzten Studienabschnitt zunächst am Institut Panzer und Panzergrenadier die Ausbildung zum Kommandanten auf Ebene Einzelpanzer am Ausbildungskalender. Danach folgt gleichfalls am Institut Panzer und Panzergrenadier die Ausbildung zum Kommandanten eines Panzerzuges oder Panzergrenadierzuges. Im Rahmen seiner Ausbildung verbringt ein Offiziersanwärter der österreichischen mechanisierten Truppe insgesamt 28 Wochen am Institut Panzer und Panzergrenadier in Zwölfaxing bei Wien. Teil des Ausbildungsganges zum Berufsoffizier ist auch ein internationales Berufspraktikum in der Dauer von sechs Wochen.

Simulationsunterstützung in der Lehrgruppe 3

Am Einsatz orientierte Ausbildung und am Einsatz orientiertes Einsatztraining stellt sich als ein ausgewogenes Gesamtpaket aus der Vermittlung von theoretischen Inhalten, praktischer Ausbildung am Einsatzsystem, Training an Simulationssystemen und Ausbildung und Üben mit dem Einsatzsystem im Feld, das sich in seiner höchsten Ausformung als Gefechtsschießen im scharfen Schuß darstellt, zusammen.

Um im Einsatz erfolgreich zu sein müssen die einzelnen Teile diese Gesamtpaketes optimal miteinander synchronisiert abgearbeitet werden. Auftrag der Lehrgruppe 3 des Institutes Panzer und Panzergrenadier ist im Konzert dieses Gesamtpaketes der Betrieb und die Weiterentwicklung des größten Simulationszentrums der österreichischen Landstreitkräfte. Die Bereitstellung der Simulationssysteme erfolgt auch für andere Institute der Heerestruppenschule und für Vorhaben der verschiedensten Bataillone, wobei in diesen Fällen für diese Verbände auch die Beratung und Unterstützung inkludiert ist.

Das Institut Panzer und Panzergrenadier betreibt den Taktiksimulator Combined Arms Tactical Trainer - kurz CATT, die Gefechtssimulatoren für den Kampfpanzer Leopard 2 A4, den Schützenpanzer Ulan und für alle Fahrzeuge, die mit der elektronisch fernbedienbaren Waffenstation ausgestattet sind, die alle auf der gleichen Softwarebasis basieren. Die Gefechtssimulatoren für den Leo und den Ulan verfügen anforderungssteigernd über eine 360 Grad Rundumsicht. Zum Trainingspaket der Lehrgruppe 3 gehören auch noch der Schießsimulator für den Kampfpanzer Leopard sowie die Ausbildungsanlage Turm für den Leo sowie Turm auf Bock für Leo und Ulan. Schlußendlich steht für die Simulation des Kampfes der verbundenen Waffen ein Führungsschützenpanzer bereit. Mit dem technischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte haben sich Möglichkeiten zum simulationsuntersützten Einsatztraining ergeben, von denen frühere Soldatengenerationen nicht zu träumen gewagt hätten und dieser Entwicklungsstrang trägt ganz wesentlich zur Effizienzsteigerung im Einsatztraining bei!

Mitwirkung an der Erprobung von Einsatzsystemen und an der Vorschriftenerstellung

Zum Auftragspaket des Institutes Panzer und Panzergrenadier gehört auch die Mitwirkung an Erprobungen von Einsatzsystemen, die zur weit definierten Gattung geschützte Fahrzeuge und Panzer gezählt werden. Solche Einsatzsysteme waren beispielsweise der Schützenpanzer Ulan und die Ursprungsversion des Mannschaftstransportpanzers Pandur sowie dessen weiterentwickelte Version Pandur A2 mit der elektronisch fernbedienbaren Waffenstation und im Herbst des vorigen Jahres der Mannschaftstransportpanzer Pandur Evolution. Die Panzerexpertise des Lehrpersonals der Waffenschule ist außerdem ein sehr gefragter Mehrwert beim Erstellen von Vorschriften. Diese Arbeit wird projektbezogen gemeinsam mit der Grundlagenabteilung der Heerestruppenschule in Eisenstadt und der Truppe, zu deren Waffengattung das jeweilige Einsatzsystem gehört, durchgeführt. Neuestes Projekt ist die Schaffung der Vorschrift für den neuen Mannschaftstransportpanzer Pandur Evolution der Jägertruppe.

Traditionspflege

Gunther Burstyn, der als Oberleutnant im kaiserlichen und königlichen Eisenbahnregiment unserer Donaumonarchie diente und im Jahr 1911 das Patent für sein Motorgeschütz erhielt - den ersten geländegängigen Panzerwagen mit drehbarem Geschützturm
Gunther Burstyn, der als Oberleutnant im kaiserlichen und königlichen Eisenbahnregiment unserer Donaumonarchie diente und im Jahr 1911 das Patent für sein Motorgeschütz erhielt - den ersten geländegängigen Panzerwagen mit drehbarem Geschützturm

Das Institut Panzer und Panzergrenadier pflegt die Tradition der früheren Panzertruppenschule – seiner Vorgängerin – und somit der Keimzelle der Österreichischen Panzertruppe des Österreichischen Bundesheeres der Zweiten Republik. Mit zahlreichen ausgestellten Traditionspanzern, die im Besitz des Heeresgeschichtlichen Museums sind, wird in der Burstyn - Kaserne an die Geschichte der österreichischen Panzertruppe erinnert. Besonders bemerkenswert ist der auf einer Wiese positionierte ehemalig sowjetische Kampfpanzer T 34, mit dem an das im Jahr 2006 aufgelöste Panzerbataillon 10 aus Sankt Pölten Spratzern erinnert wird. Nahe dem Kasernentor erblickt der interessierte Besucher einen Gedenkstein mit der Aufschrift PZB 33, der dem vor einigen Jahren zum Jägerbataillon 33 umgestalteten Panzerbataillon 33 gewidmet ist. Das Panzerbataillon 33 war das älteste Panzerbataillon des Österreichischen Bundesheeres und seit seiner Aufstellung Hausverband in Zwölfaxing.

Der Geist des kaiserlich und königlichen Offiziers Gunther Burstyn, der in den Reihen des kaiserlich und königlichen Eisenbahnregimentes diente, ist in der gesamten Burstyn - Kaserne stets präsent. Im Jahr 1911 konstruierte Gunther Burstyn nämlich sein Motorgeschütz - den ersten geländegängigen Panzerwagen mit drehbarem Geschützturm. Dieser Entwurf wurde sowohl von Österreich - Ungarn als auch vom Deutschen Reich abgelehnt, sodaß es den Kriegsgegnern vorbehalten blieb, diese Idee aufzugreifen und die ersten Panzereinsätze im Ersten Weltkrieg durchzuführen - eben ein typisch österreichisches Erfinderschicksal!

Partnerschaften und Kooperationen

Die Heerestruppenschule pflegt eine Partnerschaft mit dem Ausbildungszentrum Munster in seiner Kaserne Panzertruppenschule. Unter dem großen Dach dieser Partnerschaft unterhält das Institut Panzer und Panzergrenadier gute Beziehungen zu dessen Ausbildungsbereich Panzertruppen – seinem deutschen Pendant. Diese kameradschaftliche Verbindung wird auch gelebt und so gab es schon etliche taktische Fortbildungen und österreichische Lehrgangsteilnehmer am Ausbildungszentrum Munster. Zu besonderen Anlässen wie dem Tag der deutschen Panzertruppen, dem Volkstrauertag, zu Kommandoübergaben und Besuchen bei der jährlichen Informationslehrübung brechen unter der Führung des Kommandanten der Heerestruppenschule Delegationen mit Vertretern der Institute Panzer und Panzergrenadier, Artillerie und Aufklärung zu Festakten in den hohen Norden Deutschlands auf.

Mit dem Mechanisierten Ausbildungszentrum im schweizerischen Thun gibt es eine weitere Kooperation, wobei aber in diesem Falle der gegenseitige Austausch nicht im Wege einer Partnerschaft sondern aufgrund bilateraler Verträge des Österreichischen Bundesheeres mit der Schweizer Armee erfolgt. Das Mechanisierte Ausbildungszentrum in Thun ist für seine exzellenten Trainingsmöglichkeiten weit über die Grenzen der Eidgenossenschaft hinaus bekannt!

 

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Generalleutnant Jacobson
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Brigadegeneral Meyer
Brigadegeneral Meyer

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Oberst a.D. Schneider

Wolfgang Schneider

Oberst a.D.
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