Hotline: Mo + Mi 08:00 - 13:00 Uhr +49 (0) 5192 / 98 62 81 freundeskreis@panzertruppe.com
Detailansicht

Die 4. Rotation (eFP)

2019-01-29 20:09
von Redaktion
Band-7

Panzerbataillon 393

Quartalsappell I/2018

Oberleutnant Jan Stegen, Zugführer II. Zug 3./Panzerbataillon 393
Oberleutnant Jan Stegen, Zugführer II. Zug 3./Panzerbataillon 393

Am 22. März 2018 nutzte der Bataillonskommandeur, Oberstlt René Braun, die Gelegenheit auf das erste Vierteljahr 2018 zurückzublicken. Für das Panzerbataillon 393 stand das Quartal ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die vierte Rotation „enhanced Forward Presence“ (eFP) in Litauen im zweiten Halbjahr 2018. Nachdem mit der 4./393 und der 4./GebPzBtl 8 im Januar in der Ausbildungsanlage Tactical Indoor Simulator System (TACTIS) im niederländischen Amersfoort die Züge und die Kompanieführung beübt worden waren, folgte im März die Ausbildung mit Großgerät im Schießübungszentrum (SchÜbZ). Der Kommandeur verwies neben den erzielten taktischen Ausbildungserfolgen auch auf die Leistungen und Entbehrungen aller Kräfte des Verbandes, die einen solchen Übungsdurchgang erst ermöglichen und doch im Hintergrund stehen, etwa Munitions- und Verpflegungsgruppe sowie Unterstützungskräfte anderer Kompanien.

Der Kommandeur, Oberstleutnant Braun, (rechts), verabschiedet Major Radtke als S3-Stabsoffizier
Der Kommandeur, Oberstleutnant Braun, (rechts), verabschiedet Major Radtke als S3-Stabsoffizier

Abseits von Simulation und Übung bewältigte das Bataillon Ende Januar einen Materialappell. Dabei wurde das tatsächlich vorhandene Material mit dem nachgewiesenen Material abgeglichen. Im Rahmen einer vorher geltenden „Amnestieregelung“ konnten so knapp 1000 nicht nachgewiesene Einzelartikel im Verband verfügbar gemacht werden. 50% davon kam dem Verband unmittelbar wieder zugute, da das abgegebenes Material an anderer Stelle bisher fehlte. Das restliche Material wurde dem logistischen System der Bundeswehr wieder zugeführt. Der Appell endete mit der Verabschiedung des bisherigen S3-Stabsoffiziers, Maj Radtke. Er übergab seine Dienstgeschäfte an Hptm Hoffmann und übernimmt eine Verwendung als Hörsaalleiter an der OSH in Dresden.

Panzer Strike

Vom 18. – 23. März 2018 wurde auf dem Truppenübungsplatz (TrÜbPl) Oberlausitz unter Leitung des stellvertretenden Bataillonskommandeurs, Maj Ohrmann, die singapurisch-deutsche Übung „Panzerstrike“ I/2018 durchgeführt. Ziel war es, einen singapurischen Panzerzug zunächst in den taktischen Grundlagen zur gemeinsamen Operation mit deutschen gepanzerten Kräften auszubilden und dies dann in einem BK-Üb 5 Schießen anzuwenden. Dazu wurden zunächst im Rahmen von Sandkasten-Ausbildungen deutsche Einsatzgrundsätze vermittelt sowie der Sandkasten als Mittel zur Befehlsausgabe dargestellt. Für die Panzerbesatzungen folgten Geländeerkundungen mit Erarbeitung von Stellungsräumen und Beobachtungs- und Wirkungsbereichen des gesamten Zuges. In der vorbereitenden Schießausbildung wurden Abläufe und Verfahren in Trockendurchgängen eingeübt. Höhepunkt der Ausbildung war am 22. März das Gefechtsschießen BK-Üb 5 in zwei Durchgängen.

Die Kommunikation auf Kompanieebene erfolgte ausschließlich in Englisch, was trotz kleinerer Schwierigkeiten gelang. Erschwerend kam hinzu, dass die deutsche Kompanie nur für dieses Vorhaben gebildet worden war. Sie bestand aus einem Panzergrenadierzug vom Panzergrenadierbataillon 371, einem Panzerzug vom Panzerbataillon 104, einer Pioniererkundergruppe vom Panzerpionierbataillon 701 sowie einem Bergetrupp vom Panzerlehrbataillon 93. Beide Übungsdurchgänge verliefen trotz dieser Herausforderungen erfolgreich, so dass ein klarer Ausbildungserfolg für den singapurischen Zug festgestellt werden konnte. Für die deutschen Kräfte muss der Ausbildungserfolg kritisch hinterfragt werden, da diese eher in der Rolle des Ausbildungs- Dienstleisters standen. Darüber hinaus war der Aufwand auf deutscher Seite erheblich. So waren während der Gefechtsschießen ca. 120 deutsche Soldaten aus vier Verbänden gebunden.

Durch die herzliche Zusammenarbeit zwischen Deutschen und Singapuris entstand schnell ein ausgesprochen kameradschaftliches und professionelles „Wir-Gefühl“. Davon überzeugten sich auch der stellvertretende Kommandeur Panzergrenadierbrigade 37, Oberst Grohmann, sowie für das Kommando Heer Maj i.G. Rhenius im Rahmen der Dienstaufsicht. Auf singapurischer Seite waren die Kommandeure des 48th Armoured Bataillon und der 4th Armoured Brigade sowie der Deputy Chief Armour Officer anwesend. Nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung wurden die persönlichen Beziehungen auf allen Ebenen noch einmal im Rahmen eines deutschen Essens bei deutschem Bier vertieft und dabei so manche Kontaktdaten für die Zukunft ausgetauscht.

Stolzer Wettiner

Ausbildungshöhepunkt im April war die jährliche Brigadesimulationsübung „Stolzer Wettiner“, die vom 09. – 25. April am Gefechtssimulationszentrum des Heeres in Wildflecken stattfand. Auch hier wiesen alle Vorzeichen auf die Vorbereitung für „eFP“. So wurde nicht, wie in den Vorjahren üblich, das Panzerbataillon 393 mit Stab und dem Führungspersonal der Kompanien im Rahmen der Brigade beübt. Stattdessen arbeitete erstmals das Führungspersonal der „eFP“ Battlegroup (BG) aus Tschechien, den Niederlanden, Belgien und Deutschland gemeinsam als Stab. Außerdem war die Übung zweiteilig angelegt, so dass erstmals auch die litauische Iron Wolf Brigade, der die „eFP“ BG in Litauen unterstellt sein wird, zeitweise die Führung über die Kräfte der Panzergrenadierbrigade 37 im Rahmen des Stolzen Wettiners innehatte.

Neue Denk- und Arbeitsweisen forderten und bereicherten den Stab der „eFP“ BG gleichermaßen. Für den Einsatz im Rahmen der Battlegroup wurde der Gefechtsstand neu konzipiert und die zugehörigen Fahrzeuge und Zelte in weiten Teilen neu empfangen. Für den Fernmeldezug der 1./393 war die Übung daher auch Gelegenheit, den Auf- und Abbau sowie den Betrieb des neuen Gefechtsstandes zu üben. Nicht zuletzt durch den Einsatz der Soldaten des Bataillons in allen Bereichen und Ebenen der Übung konnte dieser letzte „Stolze Wettiner“ des scheidenden Brigadekommandeurs, BrigGen von Butler, ein voller Erfolg werden.

GefÜbZ H 09/18

Der singapurische Zug eingerahmt von den Gastgebern
Der singapurische Zug eingerahmt von den Gastgebern

Nachdem das Bataillon bereits im Januar und März die Grundlagen in TACTIS und im SchÜbZ gelegt hatte, folgte mit dem Gefechtsübungszentrum (GefÜbZ H) Durchgang 09/18 vom 07. – 18. Mai die erste gemeinsame Übung mit allen Soldaten und dem Großgerät. Gleichzeitig war dies der erste multinationale GefÜbZH Durchgang zur Vorbereitung einer „eFP“ Battlegroup.

Singapurische Leoparden im Feuerkampf aus der Stellung
Singapurische Leoparden im Feuerkampf aus der Stellung

In der anspruchsvollen taktischen Aktivität Verzögerung wurde das klassische hochintensive Gefecht mit Gegenangriffen, Kampf mit Sperren und Einsatz der Streitkräftegemeinsamen Taktischen Feuerunterstützung geübt. Herausforderungen waren dabei die Nutzung englischer Sprache, teilweise bis hinunter auf die Zugebene, unterschiedliche Führungsverfahren und Philosophien und die Kompatibilität der verschiedenen Führungsmittel. Daneben war vor allem die Einbindung des niederländischen Übungssystems, über das auch die tschechischen Kräfte angebunden waren, in das deutsche AGDUS des GefÜbZ H eine Herausforderung. Für die deutschen Anteile war die Vorbereitungszeit extrem kurz. Die erste Erkundung der Kompaniechefs mit Kampf- und Einsatzunterstützern und dem vorläufigen Operationsplan erfolgte Ende März. Bis zum 26. April waren die Kräfte noch beim „Stolzen Wettiner“ gebunden bevor Ende April mit überarbeitetem Operationsplan die zweite Erkundung mit Kompaniechefs und Zugführern stattfand.

Während der Einsatzübung 1 vom 09. – 12. Mai wurden zunächst die beteiligten Nationen auf Kompanieebene durch nationale Schiedsrichter ausgebildet. Parallel dazu fand die digitale Führungsübung statt, in der der Operationsplan überprüft wurde und die daraus folgenden Änderungen durch G3Plans eingearbeitet wurden. Während der digitalen Führungsübung erfolgte außerdem der Sprung des Gefechtsstands vom Lager Born nach Stullenstadt, wo in der Folge der eigens gebildete Sicherungszug den Gefechtsstand durchgehend sicherte.

Vom 13. – 16. Mai fand die Einsatzübung 2 statt. Dabei wurde in der Sicherungslinie im Höhengelände Pfahlberg – Hirschberg – Teufelsberg durch die deutsche Panzerkompanie zunächst erfolgreich gekämpft, so dass es dem Feind nicht gelang, die Sicherungslinie zu durchstoßen. In der weiteren Folge wurde mit CZE Kompanie links, NLD Kompanie rechts und DEU Kompanie als Reserve verzögert. Während der Übung „sprang“ der Gefechtsstand zudem in zwei Wellen von Stullenstadt nach Jägersruh, während der Kommandeur weiter von der beweglichen Befehlsstelle führte.

Die Übung war sehr intensiv und für alle Beteiligten fordernd. Die anspruchsvolle Koordination von Kräften, Mitteln, Raum, Zeit und Informationen im internationalen Umfeld gelang dennoch mit fortschreitendem Übungsverlauf immer besser. Hier ist insbesondere die Bereitstellung von Steilfeuer und die Koordination von Feuer und Bewegung zu nennen. Festgestellt wurde aber auch die Notwendigkeit Verbindung zu halten. Wo immer diese abreißt, muss sie um jeden Preis wiederhergestellt werden, da ansonsten der Zusammenhang der Gefechtsführung innerhalb kürzester Zeit nicht mehr gewahrt werden kann.

Darüber hinaus erwies sich die gründliche Vorbereitung eigener Sperren durch Pioniere als Schlüssel zum Erfolg in der Verzögerung, da nur im Zusammenwirken mit Sperren und Steilfeuer der feindliche Angriff zum Stehen gebracht werden konnte. Dies galt insbesondere für die mechanisierte bzw. motorisierte niederländische und tschechische Infanterie, die aus wohlvorbereiteten Stellungen eher statisch kämpfte und daher nach feindlichem Durchbruch der Geschwindigkeit des raumorientierten Angriffs nicht mehr folgen konnte.

Für alle Teilnehmer ließ sich ein erheblicher Ausbildungserfolg feststellen, wovon sich auch der Kommandeur Panzergrenadierbrigade 37, Oberst Brügner, sowie der Kommandeur 10. Panzerdivision, GenMaj Schütt überzeugten. Folgerichtig wurde für die Battlegroup die Verlegebereitschaft festgestellt und damit die Grundlage für die kommenden gemeinsamen Ausbildungsvorhaben in Litauen geschaffen. Der Übungsdurchgang endete für alle Kräfte nach der Gesamtauswertung mit einem großen Barbecue.

Strong Europe Tank Challenge 2018

Bereits seit 2016 veranstaltet die US Army Europe auf dem TrÜbPl Grafenwöhr jährlich die „Strong Europe Tank Challenge“, unterstützt durch das Panzerbataillon 104 aus Pfreimd. Neben Deutschland nahmen in diesem Jahr Österreich, Polen, Frankreich, Großbritannien, Schweden, die Ukraine und die USA mit je einem Zug teil. Der Wettbewerb gliederte sich in insgesamt 13 Stationen, darunter zwei offensive und ein defensives Panzerschießen, Pistolenschießen, Panzererkennung, eine Beobachtungsübung, behelfsmäßige Entfernungsermittlung, Parcoursfahren mit Kampfpanzern, behelfsmäßige Instandsetzung und Verwundetenversorgung nach einem Sprengstoffanschlag, Bergen eines Kampfpanzers unter ABC-Schutz, anfordern von Steilfeuer im scharfen Schuss, Hindernisbahn und Militärische Fitness.

Ab Januar 2018 bereitete sich der III. Zug der 3./Panzerbataillon 393 unter HptFw Eckhardt auf die Herausforderung vor. Dabei wurde neben dem Standortübungsplatz und den Panzersimulatoren auch auf den Schießsimulator Artillerie beim Artilleriebataillon 131 in Weiden und die US-Hindernisbahn in Grafenwöhr zurückgegriffen. Höhepunkt der Ausbildung war der zweiwöchige Truppenübungsplatzaufenthalt in Bergen im April. Dabei wurden die geforderten Panzerschießen so genau wie möglich auf der Schießbahn 9 abgebildet. Aufgrund von Lärmschutzbestimmungen wurde leider durch die Truppenübungsplatzkommandantur kurzfristig die geplante zweite Woche Panzerschießen komplett gestrichen.

Dennoch konnten die Ausbildungsanlagen in Bergen genutzt werden, um all jene Ausbildungen durchzuführen, die im Standort aufgrund von Sicherheitsbestimmungen oder fehlender Infrastruktur nicht adäquat möglich waren. Alle Ausbildungen wurden in Englisch durchgeführt, um dem Zug die nötigen Sprachfertigkeiten mitzugeben.

Vom 21. Mai – 09. Juni fand dann der eigentliche Wettbewerb statt. Durch die Veranstalter waren jeder Nation pro Tag bestimmte Stationen zugewiesen. Für den deutschen Zug begann der Wettkampf mit dem offensiven Panzerschießen. Während der folgenden Tage zeichnete sich immer mehr ein Dreikampf um den Sieg zwischen Schweden, Österreich und Deutschland ab. Am Vorabend des letzten Wettkampftages waren Schweden und Deutschland nahezu punktgleich, Österreich leicht dahinter aber noch in Reichweite des Sieges. Der letzte Tag forderte noch einmal Alles von den Besatzungen. Alle Nationen nacheinander mussten zunächst die US-Hindernisbahn bewältigen, im Anschluss die „Tanker Olympics“, bei denen 4x 200m mit Laufrollen, Abschleppseilen, Kettengliedern und Exerziermunition zurückgelegt werden mussten.

Letzte Disziplin des Wettkampfes war das sogenannte „Shoot Off“, ein kleineres offensives Panzerschießen. Da der deutsche Zug bei der Hindernisbahn und den „Tanker Olympics“ sehr gute Leistungen erbrachte und beim „Shoot Off“ etwa gleichauf mit Schweden war, konnte HptFw Eckhardt als Zugführer schließlich die Siegestrophäe aus den Händen von Brigadier General LaNeve, Kommandierender General 7th Army Training Command, entgegennehmen. Zweiter wurde Schweden, Dritter Österreich.

Der Wettkampf und die Vorbereitungen waren intensiv und fordernd, dennoch kann festgehalten werden, dass für die Besatzungen und die Kompanie ein deutlicher Mehrwert entstand. Durch das multinationale Umfeld konnten in kürzester Zeit eine Vielzahl unterschiedlicher Herangehensweisen an Problemstellungen betrachtet werden, aus der sich auch neue Perspektiven für die eigene Ausbildung ergeben.

Verlegung eFP Battlegroup

Am 14. Juni trat das gesamte Panzerbataillon 393 zum Verabschiedungsappell mit anschließendem Familientag im Standort Bad Frankenhausen an. Der Bataillonskommandeur würdigte dabei die Leistungen aller Soldaten des Bataillons. Neben den Ausbildungsvorhaben und Verlegevorbereitungen für den Einsatz als eFP BG und drei Erkundungen in Litauen wurde auch im Grundbetrieb mit Technischer Materialprüfung, Prüfung durch die Prüforganisation der Bundeswehr im Rahmen des §78 Bundeshaushaltsordnung und einer Vielzahl von Parallelaufträgen ein großes Aufgabenpensum erfolgreich bewältigt.

Nachdem der Kommandeur Panzergrenadierbrigade 37, Oberst Brügner, im Rahmen des Appells das deutsche Kontingent nach Litauen verabschiedet hatte, begann für die meisten eingeplanten Soldaten des Bataillons zunächst der Sommerurlaub.

Die Bataillonsführung, die 1./393 und 4./GebPzBtl 8 verlegten mit ihrem Personal, beginnend ab dem 24. Juli, per Flugzeug nach Litauen. Das Material des Verbandes wurde zunächst per Straßenmarsch nach Sondershausen verlegt, um von dort per Bahntransport ins Baltikum verbracht zu werden. Die Hauptwaffensysteme Leopard 2 A6 wurden am 27. Juli auf die Bahn verladen; insgesamt gelangten so zwölf Kampfpanzer und ein Bergepanzer nach Litauen. Die 69 Radfahrzeuge und Anhänger der Bataillonsführung, der 1./393 und der 4./8 folgten am 31. Juli und 01. August.

Im Rahmen der Dienstaufsicht machte sich auch der Kommandeur Panzergrenadierbrigade 37 von den Verladearbeiten für die internationale Verlegung ein Bild am Verladebahnhof Sondershausen. Bei der Verladung der Gefechtsfahrzeuge stellte die räumliche und zeitliche Organisation die größte Herausforderung dar. Das Personal, welches in Deutschland für die Beladung benötigt wurde, war zugleich dasselbe Personal, welches keine Woche später, die Gefechtsfahrzeuge im Einsatzland auch wieder entladen musste. Alles übrige Material der unterstellten deutschen Kräfte wurde unter Führung des Bataillons zu einem geschlossenen Bahntransport mit insgesamt 68 Containern zusammengefasst. Auf diesem Wege wurden über 1.500 Tonnen Material im Gesamtwert von ca. 45 Mio. Euro ins Einsatzland verbracht. Für das gesamte Material mussten durch die S4- Abteilung des Bataillons die umfangreichen Zoll- und Frachtformalitäten erledigt werden, sowie die Einhaltung der strengen Vorschriften zu Ladungssicherung und Gefahrguttransport überwacht werden. Eine nicht alltägliche und herausfordernde Aufgabe.

Ausblick

Soldaten auf einem Gefechtsfahrzeug
Bestaubt sind die Gesichter, doch froh ist unser Sinn…

Für die Kräfte der eFP Battlegroup in Litauen ist der erste Ausbildungshöhepunkt die Brigadeübung Iron Wolf vom 29. Oktober – 15. November. Für die 4./393 steht das zweite Halbjahr 2018 ganz im Zeichen der Dienstpostenausbildung. Für den gesamten Verband bildet die Kompanie mit zwei Zügen 27 neue Richt- und Ladeschützen aus, um die Einsatzbereitschaft auch im nächsten Jahr zu sichern.

Höhepunkt ist das ATN-Schießen auf dem TrÜbPl Oberlausitz Ende Oktober. Die 3./393 bereitet sich mit einem Zug auf die sechste Rotation „eFP“ im zweiten Halbjahr 2019 gemeinsam mit dem Panzergrenadierbataillon 391 und einem verminderten Zug auf die Einsatzgestellung im Rahmen von KFOR ab Februar 2019 vor.

Zurück

© Freundeskreis Offiziere der Panzertruppe e.V. | Webdesign von webdesign24.biz
Generalleutnant Jacobson
Generalleutnant Jacobson

Carsten Jacobson

Generalleutnant
Vorsitzender

General a.D. Wolfgang Brüschke
General a.D. Wolfgang Brüschke

Wolfgang Brüschke

Brigadegeneral a.D.
Stellvertretender Vorsitzender

Oberst a.D. Schneider
Oberst a.D. Schneider

Wolfgang Schneider

Oberst a.D.
Stellvertretender Vorsitzender