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Einsatz als PRT-Kommandeur in Kunduz

2015-06-03 17:34
von Redaktion
Band-5

Vorbemerkungen

Oberst Kai Rohrschneider ist derzeit G-3 der 13. PzGrenDiv in Leipzig. Vor seiner heutigen Verwendung war er Personalführer im PersABw, Chef Stab der PzGrenBrig 37 und Kommandeur PzBtl 393.

1. Welche persönlichen Eindrücke bringen Sie aus der Verwendung als Kdr des PRT Kunduz mit und was hat Sie besonders berührt bzw. geprägt?

Ich war bereits 2006 als Chef des Stabes und Stellvertretender Kommandeur im PRT Kunduz. Aus dieser Zeit war mir noch vieles vertraut, so eine ganze Anzahl maßgeblicher afghanischer Ansprechpartner, aber auch Lager und natürlich das Gelände. So habe ich mich sehr schnell wieder in die Bedingungen und die Aufgabe eingefunden. Dieses "Zurückkehren" habe ich als sehr angenehm empfunden. Das emotional Prägendste ist für mich die durch Gefechte entstandene Bindung zwischen Führern und Geführten. Dies war keineswegs ohne Spannungen. Gerade am Anfang, als zum Teil das wechselseitige Vertrauen fehlte, wurde in kritischen Momenten die Führung dadurch sehr belastet. Wir haben solche Situationen dann intensiv und sehr offen besprochen, die jeweilige Wahrnehmung der Lage und die entsprechenden Folgerungen, um eben Vertrauen und ein unausgesprochenes, gemeinsames Verständnis zu entwickeln. Man lernt da sicher voneinander, Führer vom Geführten und umgekehrt. Dann entstand aber ein tolles Gemeinschaftsgefühl, das uns durch manche Schwierigkeit trug.

2. Als PRT-Kdr waren Sie sowohl verantwortliche für die taktische Einsatzführung wie auch zugleich für den Wiederaufbau. Welche wesentlichen Führungsleistungen hatten Sie dort für die jeweiligen Bereiche zu erbringen? Und gab es Situationen, in denen diese Aufgaben in "Konkurrenz" zu einander standen?

Besprechung mit den Dorfältesten, sitzend 3. v.r. Oberst Rohrschneider, Kdr PRT Kunduz
Besprechung mit den Dorfältesten, sitzend 3. v.r. Oberst Rohrschneider, Kdr PRT Kunduz

Die Aufgabe als PRT-Kommandeur ist naturgemäß von großer Bandbreite geprägt. Die Verknüpfung von Gefecht mit Wiederaufbau und mit dem Versuch der Verbesserung der staatlichen Verwaltungsarbeit ist gerade hinsichtlich den zeitlichen Dimension, auf die sich ausgerichtet sind, schwierig, aber gerade deshalb ist das kohärente Vorgehen von großer Bedeutung. Der Wiederaufbau ist auf Dauer angelegt, erfordert viel Abstimmung mit der afghanischen Seite wie auch den zivilen Helfern. Hier spielte der zivile Leiter des PRT aus dem Auswärtigen Amt in meiner Zeit eine hervorragende Rolle. Die Verbesserung der staatlichen Verwaltungsarbeit ist das dickste Brett, das zu bohren ist. In meinen Augen hängt der Erfolg der ganzen Stabilisierung am Ende vom Erfolg hierbei ab. Hier sollten wir uns auch noch mehr engagieren. Die rein militärischen Operationen sind der kurzfristigste, aber auch unkalkulierbarste Teil. Diese Bereiche stehen nicht in Konkurrenz, sondern bedingen einander: Ohne Sicherheit kein Wiederaufbau, ohne Verbesserung der staatlichen Verwaltungsarbeit kein Beitrag der Bevölkerung zur Sicherheit, ohne Wiederaufbau kein Fundament für die staatliche Verwaltungsarbeit und so weiter. Und hinsichtlich Sicherheit ist ISAF natürlich der erste Ansprechpartner der Afghanen, auch der Bevölkerung. Die erwartet geradezu, daß wir für Sicherheit sorgen. Wenn man da manchmal in die fragenden Augen afghanischer Ältester schaute, die wollten, daß wir die Taliban vertrieben, fiel es einem schon schwer, den eher zurückhaltenden Kurs durchzuhalten, der sowohl aus Deutschland aber auch gerade vom COM ISAF gefordert wurde.

3. Inwieweit hat die deutliche Steigerung der Gefechtstätigkeit Ihre Rolle als taktischer Führer beeinflusst bzw. verändert?

Mein Schwerpunkt lag eindeutig auf der Operationsführung. Zu Beginn ergab es sich, daß ich ein größeres Gefecht aus der OPZ im Lager geführt habe. Das fand ich sehr schwierig. Ich konnte mir z. B. bei der Meldung: "Zug liegt unter starkem Feuer" nichts Genaues vorstellen, keine Folgerungen für das Gefecht ziehen: Wie stark ist das Feuer, liegt es auf der Stellung, bei der Stellung und warum und mit welcher Erwartung wurde dies gemeldet. Und das kann man aus einer OPZ nicht alles erfragen, dann wird die Truppe ja verrückt. Ich faßte daher den Entschluß, wo möglich von vorne zu führen, auch wenn wir die bewegliche Befehlsstelle dazu improvisieren mußten. Die Technik ist da aber zweitrangig, ich wollte die Gefechtswirklichkeit unmittelbar wahrnehmen. Das hat sich sehr bewährt, ich würde es immer wieder genauso machen. Ich empfand geradezu einen inneren Drang, von vorne zu führen. Und die Truppe nimmt übrigens den Ort des Führers auch sehr aufmerksam wahr.

4. Wie beurteilen Sie das Führungskönnen der KpChefs und der ZgFhr hinsichtlich ihrer Fähigkeit zur Operation der verbundenen Kräfte?

Behelfsbrücke
Behelfsbrücke

Ich hatte von vornherein keine Zweifel am Können unserer Führer, aber im Laufe der Zeit hat mich die Fähigkeit unserer taktischen Führer bei der Führung der Operationen verbundener Kräfte wirklich tief beeindruckt. Die Kompaniechefs und Zugführer haben sich rundweg unter allen Bedingungen bewährt. Mir ist keine Situation in Erinnerung, wo es zu offensichtlichen Fehlleistungen gekommen wäre. Wie bereits erwähnt mußte sich allerdings das Vertrauen und aufeinander Verlassen im Dreieck "Kommandeur – Kompaniechef – Zugführer" erst entwickeln. Daher finde ich es gut und richtig, daß wir künftig wieder die Bataillonsstruktur bei ISAF haben, wo auf gewachsene Strukturen aus der Heimat aufgebaut werden kann.

Eine Besonderheit in der taktischen Führung, auf die ich so nicht vorbereitet war, stellte das Beachten von taktischen Auflagen dar. Wir sind so gewohnt, immer nur an juristische Auflagen zu denken und diese zu berücksichtigen, daß es eine sehr ungewohnte Erfahrung war, daß die Taschenkarte Dinge zuließ, die uns taktisch durch den COM ISAF untersagt waren. Zumindest für uns deutsche Soldaten vor der Einsatzrealität der letzten Jahre eine neue Situation, auch wenn es eigentlich ja ein ganz normaler Zustand ist, daß ein Vorgesetzter Auflagen gibt.

5. Welche besonderen Anforderungen an alle Führungskräfte sind hinsichtlich Menschenführung/Innere Führung, auch vor dem Hintergrund der Gefallenen und verwundeten Kameraden, zu stellen?

Grundsätzlich steckte die Truppe alle Belastungen weg und war innerlich gefestigt. Allerdings muß ihr auch ausreichend Zeit zur Regeneration eingeräumt werden, denn der Rhythmus von vier bis fünf Tagen draußen und zwei bis drei im Lager fordert auf Dauer seinen physischen wie psychischen Tribut, gerade unter winterlichen Bedingungen und bei sozusagen regelmäßigen Gefechten. Wer das nicht erlebt hat, neigt leicht dazu, die Beanspruchung durch das Leben im Felde zu unterschätzen. Wenn die Truppe länger draußen sein soll, wird sie einen viel höheren Zeitanteil für die Sicherstellung ihrer Grundbedürfnisse verwenden müssen, was logischerweise ihre Wirksamkeit gegenüber dem Feind mindern wird. Die Menschenführung basiert auf gegenseitigem Vertrauen, aber das ist ja eine Binsenweisheit. Das Vertrauen in das Funktionieren der Rettungskette ist aber eine Kernfrage. Wir hatten sieben Verwundete im laufenden Gefecht, die alle gut rausgeholt wurden, während die Truppe den Auftrag fortsetzte, teilweise über die nächsten Tage noch. Das belastet einen schon. Übrigens war die schwierigste Bergung von Verwundeten für das PRT, als wir vier schwerverwundete USAmerikaner aus einem Hinterhalt holen mußten, was einschließlich anschließender Bergung der Fahrzeuge vom Nachmittag bis zum nächsten Mittag gedauert hat. Signifikante psychische Ausfälle habe ich so nicht wahrgenommen, aber der ganze Vorgang unterliegt ja auch der ärztlichen Schweigepflicht.

Der eine oder andere brauchte mal ein paar Tage Auszeit, um sich zu stabilisieren. Verantwortungsträger schienen mir etwas weniger gefährdet, zumindest kann ich mich an keinen Fall erinnern, wo ein Führer ausgefallen wäre. Andererseits beobachtet man bei Führern mitunter die Neigung sich selbst zu überfordern. Zu eventuelle "Spätschäden" kann ich keine Aussage machen, allerdings stellt man auch an sich selbst fest, daß die Einsatzbelastung und Erschöpfung erst nach Einsatzende richtig zu Tage tritt.

6. Sind unsere Soldaten über alle Führungsebenen ausreichend für die neue Qualität der Einsätze vorbereitet und welche Konsequenzen sind ggfs. für die Einsatzvorbereitende Ausbildung zu ziehen?

Wir wurden durch die entsprechenden Ausbildungsorganisationen sehr gut vorbereitet. Man spürte das Bemühen der Ausbilder an allen Ausbildungseinrichtungen um Aktualität, ja, die aktuellen Erkenntnisse aus dem Einsatz wurden geradezu begierig aufgesogen und umgesetzt. Das zukünftig auch die Bataillonsebene geschlossen vorbereitet wird, halte ich für den richtigen Schritt. Dann kann bereits in der Vorbereitung die erforderliche Vertrauensbildung erfolgen. Ich möchte noch einmal betonen, daß wir hinsichtlich unseres militärischen Könnens keinen Vergleich mit irgendeiner Armee zu scheuen brauchen, ganz im Gegenteil. Gerade die Amerikaner in Kunduz, denen wir mehrmals in einer Notlage halfen, äußerten mir gegenüber immer wieder den Respekt vor der Leistung unserer Soldaten.

7. In Deutschland wurde vor dem Hintergrund der deutlich gesteigerten Gefechtsintensität der Ruf nach mehr Kampftruppen laut; teilen Sie diese Auffassung und wenn ja, welche Kräfte halten Sie für erforderlich?

Gefechtsstand
Gefechtsstand

Ich halte das mir verfügbare Kräftedispositiv, vor allem nach Verlegung einer weiteren Infanteriekompanie auf Entscheidung des Ministers für ausreichend. Mir standen damit insgesamt vier Kampfkompanien zur Verfügung. Man wird sehen, ob in der neuen Struktur eine derartige Schwerpunktbildung dem RC NORTH noch möglich sein wird. Wenn man über die erforderlichen Kräfte spricht, muß zunächst festgestellt werden, daß unzweifelhaft der Infanterist Träger aller Operationen ist, und zwar in der Regel der abgesessene Infanterist. Es ist aber meine Erfahrung gewesen, daß in jeder Krisensituation ein Mangel an wirksamem Feuer das Kernproblem war. Hier erwies sich der Einsatz des SPz Marder als entscheidend. Durchsetzungsfähigkeit, Wirkung und Schutz waren die Voraussetzungen für den Erfolg, wobei wir den SPz mehr wie leichte KPz eingesetzt haben.

Nach meiner Bewertung sind KPz durchaus in diesem Szenar vorstellbar, weil überall dort, wo SPz eingesetzt wurden auch KPz ihre Wirkung entfalten können dazu mit besseren Beobachtungsmöglichkeiten und präziserer Wirkung. Letzteres ist das Handicap bei allem indirekten Feuer. Auch darf die psychologische Wirkung von SPz oder KPz nicht unterschätzt werden. Die Bevölkerung nimmt sichtbares militärisches Engagement in der Regel als positives Zeichen von Stärke und Sicherheit wahr. Und auch die afghanischen Sicherheitskräfte, insbesondere die Polizei steigerte ihre Leistung deutlich, wenn solche "Korsettstangen" alleine nur sichtbar waren.

8. Es wird mitunter beklagt, dass mit jedem Kontingentwechsel zuviel Erfahrung verloren gehe, Stichwort: "Kontingentgedächtnis". Inwieweit hat sich die neue Einsatzsysthematik ausgewirkt und was ist darüber hinaus ggfs. weiter zu tun, damit mehr Kontinuität gewährleistet wird?

Die neue Einsatzsystematik hat sich bewährt. Der Informationsfluß innerhalb der Leitdivision hat sich erheblich verbessert, die informellen Beziehungen werden z. T. schon in der Vorbereitungsphase aufgebaut und der Einsatz von ganzen Verbänden wird dies noch weiter verbessern. Insoweit sind wir auf dem richtigen Weg. Hinsichtlich der Stehzeiten im Einsatz muß man die Dinge differenziert bewerten. Die Kampftruppe sollte nach meiner Erfahrung keinesfalls länger als sechs Monate bleiben und dies ist bei hohem operativem Tempo schon sehr anspruchsvoll. Dann wird man wohl Auffrischungszeiten für die Truppe im Einsatz brauchen. Andere Elemente können auch länger als vier oder sechs Monate bleiben, so z. B. CIMIC oder im Bereich Logistik. Dann sollte man aber vom Auswärtigem Amt oder von der Polizei lernen und einen regelmäßigen Heimaturlaub vorsehen. So könnte auch dem Wunsch der Afghanen nach mehr Stetigkeit bei den Ansprechpartnern nachgekommen werden. Insgesamt mag es provokant klingen, aber ich bin niemandem begegnet, der nach sechs Monaten ununterbrochenem Einsatz noch so leistungsfähig war wie nach zwei oder drei Monaten, übrigens auch bei anderen Nationen. Erfahrung kann den Verlust an Leistungsfähigkeit natürlich häufig ausgleichen, aber gerade in Krisen kann Erfahrung unter Umständen nicht genug sein.

9. Welche Verbesserungen für die Betreuung der Soldaten im PRT Kunduz halten Sie für erforderlich?

Die Kapazität des Lagers ist mehr als ausgeschöpft, wobei die Herausforderungen mit großer Kameradschaftlichkeit getragen werden. Mit der neuen Küche sollte auch ein wesentlicher Engpaß beseitigt sein. Ich würde mir aber von Seiten des Dienstherren mehr Großzügigkeit in Hinsicht auf die Kommunikation mit der Heimat wünschen. Mit den Internetverbindungen und dem Telefon sind wir nicht auf der Höhe der Zeit. Wir sind nicht mehr in den Achtzigern, wo man zwei oder drei Wochen auf einem Übungsplatz verschwand und sich dann wieder zu Hause meldete und alle fanden das normal. Tägliche Kommunikation ist hier in Deutschland Standard und sollte es auch im Einsatz sein. Das ist so notwendig für die Motivation wie die klassische Feldpost. Warum schaffen wir es nicht wie z. B. die US Streitkräfte, jedem Soldaten unentgeltlich Zugang zum Internet zu ermöglichen? Die Kommunikation nach Hause ist wirklich entscheidend, denn ich will nicht verhehlen, daß gerade bei kritischen Ereignissen aus den Familien durchaus Druck auf die Soldaten aufgebaut wird, Erklärungsdruck, was er da macht, aber auch die Aufforderung, so schnell wie möglich heimzukommen. Dem kann nur mit beständiger Kommunikation vorgebeugt werden.

10. Welche Ratschläge haben Sie Ihrem Nachfolger für die Führung des PRT Kunduz mitgegeben?

Taktisch gesehen, gar keine. Mein Nachfolger weiß selber am besten, was in seiner Verantwortung zu tun ist. Was am Anfang die größte Herausforderung ist, ist die eigene Rolle gegenüber den Afghanen zu verstehen oder auch zu definieren. Insbesondere die Ziele und Ansätze der Afghanen zu verstehen, sich zu beteiligen, aber natürlich auch den eigenen Beitrag und die eigene Kompetenz einbringen. Das ist schwerer als man glaubt, weil wir natürlich gewohnt sind, unsere Ideen, unseren Willen durchzusetzen. Das ist auch richtig, muß aber unter sehr besonderen Bedingungen und eigener Zurücknahme gemacht werden.

11. Eine Frage die kommen muss. Haben die Ereignisse um den „Luftschlag von Kunduz“ Ihre Entscheidungsfindung beeinflusst?

Die Art und Weise der öffentlichen Diskussion, soweit sie bei uns im Einsatz ankam, wurde nicht gerade als hilfreich empfunden. In der täglichen Arbeit versuchte man, die ganze Angelegenheit eher zu verdrängen. Nach dem, was ich weiß, halte ich unverändert den damaligen Entschluß für zweckmäßig. Ob unmittelbar so gewollt oder nicht, hat der Luftangriff die zunehmend außer Kontrolle geratende Lage stabilisiert. Das haben die Afghanen dankbar und anerkennend registriert. Afghanische Offizielle, aber auch Älteste aller Ethnien haben mir gegenüber begrüßt, daß der Entführung von Tanklastwagen, die in der Hand der Taliban eine Bedrohung nicht nur für ISAF sondern auch der afghanischen Zivilisten darstellen, wie kurz zuvor in Khandahar passiert, so entschieden begegnet wurde. Mir wird hier zu wenig auf die Afghanen gehört, obwohl wir doch vorgegeben, in ihrem Interesse und nach ihren Vorstellungen zu handeln. Der erste, der in diesem Zusammenhang diesen Fehler begangen hat, war bedauerlicherweise der COM ISAF selbst.

Ich habe selbst drei Mal scharfe Luftnahunterstützung, also nicht nur "Show of Force" angefordert, als die Truppe im Gefecht unter massivem Druck stand. Die Auflagen für die verschiedenen Fälle sind tatsächlich sehr komplex und man muß im Grunde zunächst definieren und Konsens herstellen, welche Lage und damit welche Auflagen wohl gerade gelten. In einem Fall, in dem vielleicht die Verunsicherung der Truppe zum Tragen kam, führte eine erneute, in dieser Gefechtssituation gar nicht geforderte Prüfschleife des FAC dazu, daß das Ziel verschwunden war. Das war vielleicht im Sinne des COM ISAF, aber sehr frustrierend für die Truppe im Kampf, die da auch richtigerweise siegen will. Ich bin aber sehr froh, daß die Bundesanwaltschaft beim Luftschlag vom 4. 9. so eindeutig entschieden hat. Das verschafft den Soldaten doch mehr Rückendeckung aus juristischer Sicht.

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