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Im Zeichen der Panzerei

2019-01-29 19:18
von Marco Pracht
Band-7

Panzerbataillon 104

Die Rahmenbedingungen

Hauptmann Sandmann, Kompaniechef 2./PzBtl 104
Hauptmann Sandmann, Kompaniechef 2./PzBtl 104

Das Panzerbataillon 104 bereitet sich im Jahr 2018 hauptsächlich auf die einsatzgleiche Verpflichtung „enhanced Forward Presence“ in Litauen vor.

Das Jahr 2018 steht für das Panzerbataillon 104 ganz im Zeichen der „Panzerei“. Als Leitverband für die NATO enhanced Forward Presence Battlegroup Litauen (eFP BG LTU) hat das Bataillon die Ausbildungs- und Übungsvorhaben auf dieses Ziel ausgerichtet. Im ersten Halbjahr lag der Schwerpunkt der Ausbildung auf den Anteilen Bataillonsgefechtsstand, Versorgungs- und Unterstützungskompanie sowie einer verstärkten Panzerkompanie. Im November 2018 wird das Bataillon durch multinationale Kräfte verstärkt werden und die Ausbildung im Gefechtsübungszentrum des Heeres als Battlegroup abschließen. Sowohl die 4. als auch die 2. Kompanie haben die Ausbildung auf Kompanieebene mit dem Truppenübungsplatzaufenthalt Klietz im April 2018 begonnen. Darauf aufbauend wurde die Ausbildungshöhe D während des Aufenthalts im Mai/Juni 2018 im Schießübungszentrum erreicht. Die 3. Kompanie war Leitverband für die Durchführung der Station „Offensive Operation“ sowie der „Tanker´s Bar“ für die „Strong Europe Tank Challenge“.

Parallel zur Panzerausbildung absolvierte das Bataillon einen SIRA-Durchgang (Simulationsgestützte Rahmenübung) im Januar 2018 und nahm mit dem Bataillonsgefechtstand an der Brigadeübung „Frankendolch“ mit Erfolg teil. Weiterhin hält die 3. Kompanie des Gebirgspanzerbataillons 8 die Dienstpostenausbildung für das Bataillon über das gesamte Jahr 2018 aufrecht.

Ein sehr großer Anteil der Aufträge, die zum Teil parallel stattfanden, lastete auf den Schultern der 1. Kompanie. Während der Aufklärungs- und Verbindungszug (AVZg) und der Fernmeldezug (FMZg) im Gefecht gefordert waren, unterstützte der technische Zug bei der Instandsetzung der Kampfpanzer und die Verpflegungsgruppe begeisterte die Soldaten mit ihren Kochkünsten.

Rückschau der Einheiten - Stab

Nach dem Weihnachtsurlaub bereitete sich der Stab zügig auf den SIRADurchgang Ende Januar vor. Hierbei galt es, das schon erworbene Wissen vom letzten Jahr weiter zu vertiefen und die erkannten Mängel abzustellen. Auch hier war erneut alles ausgerichtet auf die einsatzgleiche Verpflichtung in Litauen. Schon in diesem SIRA-Durchgang übte der Stab, wo möglich, in seiner eFPGliederung. Nach dem intensiven Gefecht mit Gefechtsstandwechsel in Munster ging es auf den Truppenübungsplatz nach Klietz. Dort wurden in zwei intensiven Schießwochen und einer Wochenendübung später, die Voraussetzungen für den Durchgang im Schießübungszentrum (SchÜbZ) in Bergen geschaffen.

Aufgrund der Auftragsdichte, ging es zweigeteilt in den Juni. Alle Teile des Stabs, die für eFP vorgesehen sind, verlegten Ende Mai in das Schießübungszentrum nach Bergen. Die restlichen Kräfte unter Führung von Oberstleutnant Märkl verlegten auf den Truppenübungsplatz Grafenwöhr, um dort als Co-Host bei der „Strong Europe Tank Challenge“ (SETC) zu fungieren.

Nach dem SchÜbZ und der „SETC“ hieß es Abschied nehmen: Der Kommandowechsel des Kommandeurs stand bevor. Oberstleutnant Stefan Reiße verließ das Panzerbataillon Richtung Zentrum Counter-CIED. Es kam Oberstleutnant Peer Papenbroock aus dem Bundesministerium der Verteidigung. Das hochintensive Jahr bis zur Sommerpause fand seinen Abschluss im Brigade-Sommerwettkampf und dem Sommerbiwak unter Teilnahme von vielen ehemaligen Soldaten und Gästen des Bataillons.

Das zweite Halbjahr ist gekennzeichnet von einem Workshop mit Beteiligung Multinationaler Kräfte, einem abschließendem SIRA-Durchgang und dem Gefechtsübungszentrum. Jeder Soldat des Stabs muss individuell seine Einsatztauglichkeit nachweisen.

1. Kompanie

Das Jahr 2018 begann für die 1. Kompanie mit allgemeinen Ausbildungen wie Handwaffenschießen, Sport und Unterrichtung ABC-Abwehr. Nach dem Einstieg in das neue Jahr ging es für Teile der Kompanie zum SIRA-Durchgang in Munster. Darauf folgte ein ruhiger Februar, welcher durch SAN-Module, einem weiteren Schießen und verschiedenen Unteroffizier-Weiterbildungen geprägt war. Des Weiteren begann die „Einsatzlandspezifische Ausbildung“ (ELSA) als Vorbereitung für die einsatzgleiche Verpflichtung in Litauen. Anschließend folgte im April ein Truppenübungsplatzaufenthalt in Klietz. Der AVZg führte in der ersten Woche die Einsatzlandunspezifische Ausbildung (ELUSA) durch, gefolgt von einem ROESchießen (Rules of Engagement) in der zweiten Woche. Der gesamte Übungsplatzaufenthalt wurde vom FMZg, unter der Führung von Hauptfeldwebel Klötzer unterstützt. Der Mai stand ganz im Zeichen des SchÜbZ-Durchgangs in Bergen. Auch hier war wieder die gesamte Kompanie gebunden. Zusätzlich stellte der technische Zug die Instandsetzung gemeinsam mit der 2. Kompanie des Versorgungsbataillons 4 sicher und die Verpflegungsgruppe verpflegte die Einheiten.

Parallel zu dem Durchgang im SchÜbZ fand die „Strong Europe Tank Challenge“ in Grafenwöhr statt, bei der der FMZg den Bataillonsgefechtsstand in Teilen betrieb. Nachdem diese beiden Hürden SchÜbZ und „Strong Europe Tank Challenge“ genommen wurden, ging es in Pfreimd straff weiter.

Bergepanzer Büffel beim Triebwerkziehen eines Leopard 2 A6
Bergepanzer Büffel beim Triebwerkziehen eines Leopard 2 A6

Ein weiterer ELUSA-Durchgang war hier das Stichwort. Auf dem Dienstplan standen sowohl Unterrichte als auch praktische Ausbildungen zu verschiedenen Themen wie Counter-IED, Checkpoint und Marschausbildung sowie das Beziehen und Sichern von Räumen. Zudem wurde der Kompaniechef Hauptmann Roser verabschiedet und die Kompanie vorübergehend an den Kompanieeinsatzoffizier Hauptmann Forster übergeben. In der zweiten Juni-Woche nahm die Kompanie an der Übung „Frankendolch“, einer Gefechtsstandübung der Brigade, teil. Im Anschluss an den Frankendolch übergab der Bataillonskommandeur Oberstleutnant Papenbroock die Kompanie an den neuen Kompaniechef, Hauptmann Lucas.

Im August hatten alle Soldaten erstmals in diesem Jahr längerfristig Erholungsurlaub und konnten regenerieren. Nach der vierwöchigen Haupturlaubsphase im August werden die Monate bis zur Verlegung ins Baltikum für die Kompanie geprägt sein von der Erkundung in Litauen, der Technischen Materialprüfung (TMP) 2018, der Einsatzzertifizierung im Gefechtsübungszentrum im November und dem Herstellen der Verlegebereitschaft.

2. Kompanie

Im ersten Halbjahr stand für die 2. Kompanie der Gefechtsdienst der Panzertruppe im Fokus, um die Ausbildungsebene D mit der Kompanie zu erreichen. Höhepunkte der Ausbildung waren die Aufenthalte auf dem Truppenübungsplatz Klietz im April sowie die Teilnahme am SchÜbZ-Durchgang im Mai/Juni als verstärkte Kompanie. Nach einem SIRA-Durchgang im Januar und mehreren Wochen Vollausbildung, geprägt durch Unterrichte und Weiterbildungen sowie Gefechtsdienst auf dem Standortübungsplatz, stand der Aufenthalt in Klietz für die 2. Kompanie verstärkt durch den dritten Zug der 3. Kompanie an. Hierbei übte die Kompanie gemeinsam mit allen Unterstützungskräften sowie einem Halbzug der Panzergrenadiere der 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 391 aus Bad Salzungen.

Es folgte eine durch das Bataillon angeleitete Übung, in der die verstärkte 2. gegen die verstärkte 4. antrat. Die 2. Kompanie wurde im Angriff eingesetzt. Zudem übte die Kompanie erstmals den gemeinsamen taktischen Einsatz mit Panzergrenadieren, Pionieren und Artillerieunterstützung im Vorgriff auf das SchÜbZ. Im Anschluss stand für alle drei Züge der scharfe Schuss mit dem Kampfpanzer in zwei Übungen an. Nachdem Hauptmann Sandmann bereits die Kompanie auf dem Übungsplatz in Klietz geführt hatte, übernahm er im April auch offiziell das Kommando über die 2. Kompanie von Hauptmann Stumpf. Bereits kurze Zeit nach dem Aufenthalt in Klietz verlegte die 2. Kompanie in das Schießübungszentrum Panzertruppen, erneut verstärkt durch den dritten Zug der 3. Kompanie, einen österreichischen Panzergrenadierzug vom Panzergrenadierbataillon 35, Pioniere der 3. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4, Sanitätspersonal aus Idar-Oberstein und Artilleristen der 4. Kompanie des Artilleriebataillons 131 aus Weiden. Ein weiteres Mal im Angriff eingesetzt, verbesserte die verstärkte 2. Kompanie die in Klietz erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten.

Panzerzug der 2. Kompanie im Angriff
Panzerzug der 2. Kompanie im Angriff

Nach einer angeleiteten Zug- und darauf aufbauend Kompanieübung folgte der Höhepunkt des Durchgangs: die Gefechtsübung. Wenngleich die Hitze und wenig Schlaf den Soldaten alles abverlangten, blieb die Motivation und Einsatzbereitschaft durchgehend auf allerhöchstem Niveau, zudem als „Gegner“ erneut die 4. Kompanie gegenüberstand.

Rückblickend konnten aus diesem Durchgang äußerst viele positive Eindrücke und Erkenntnisse über die Fähigkeiten der eigenen und der Unterstützungskräfte sowie über die sehr gute Einsatzlage der Kampfpanzer gewonnen werden. Dieses Wissen gilt es nun über das zweite Halbjahr zu bewahren, um das bereits sehr gute Ausbildungsniveau weiter zu steigern.

Insgesamt blickt die „Zwote“ auf ein forderndes erstes Halbjahr 2018 zurück, das jedoch das Herz eines jeden Panzermanns höherschlagen lässt.

3. Kompanie

Nach dem Jahreswechsel bildeten die beiden Zugführer Hauptfeldwebel Müller und Oberleutnant Gierend ihre Züge bis zur Ausbildungshöhe C aus. Im Juni erreichte der Müller-Zug im Schießübungszentrum, abgestellt an die 2. Kompanie, schließlich die Ausbildungshöhe D. Parallel zu den beiden Panzerzügen begann die Kompanie die umfassende Vorbereitung und anschließende Durchführung der Station „Offensive Operation“ und der „Tanker´s Bar“ für die „Strong Europe Tank Challenge“ unter Leitung des Kompaniechefs, Hauptmann Kaiser, auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr.

Die Station „Offensive Operation“ bestand im Wesentlichen aus einem Gefechtsschießen des Panzerzugs. Dabei erfolgte die Befehlsausgabe an die Panzerzüge der acht teilnehmenden Nationen auf Englisch. Die pantertypischen Tätigkeiten, die den teilnehmenden Nationen abverlangt wurden, waren vielfältig. Bewertet wurde unter anderem sowohl das taktische Verhalten des Zugs im Angriff sowie die Meldungen an den Kompaniechef. Die teilnehmenden Panzerzüge mussten sich neben dieser Station noch an weiteren 11 Stationen behaupten. In diesem Jahr gewann der deutsche Panzerzug vom Panzerbataillon 393 aus Bad Frankenhausen.

Nach Abschluss und Nachbereitung der SETC führte die Kompanie eine zweiwöchige Schießausbildung durch. Zum Abschluss des ersten Halbjahres unternahm das Führerkorps eine politische Bildungsreise nach Wilhelmshaven und besuchte unter anderem Airbus in Varel sowie das taktische Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“ am Standort in Wittmund. Parallel dazu führten die Mannschaftssoldaten der Kompanie eine politische Bildungsreise nach Dresden unter dem Thema „Sachsen im Wandel der Zeit“ durch. Das zweite Halbjahr 2018 steht nun voll und ganz im Zeichen der Vorbereitung auf die einsatzgleiche Verpflichtung NATO „enhanced Forward Presence“ für Litauen 2019. Hier trifft die 3. Kompanie das undankbare Los, vakante Dienstposten in Litauen stellen zu müssen. Dies ist eine große Herausforderung für die Kohäsion und den Fähigkeitserhalt der Kompanie.

4. Kompanie

Das erste Halbjahr 2018 war für die 4. Kompanie geprägt von einer hohen Ausbildungsdichte in Vorbereitung auf den Auftrag, als verstärkte Panzerkompanie nach Litauen zur einsatzgleichen Verpflichtung „eFP“ zu verlegen. Im Schwerpunkt standen hier die Truppenübungsplatzaufenthalte in Klietz im April und Bergen im Mai. In Klietz übte und kämpfte die 4. Kompanie erstmals als verstärkte Kompanie. Ein Höhepunkt war hierbei ein Panzergefechtschießen, bei dem die beiden Panzerzüge durch einen Halbzug der Panzergrenadiere der 2. Kompanie des Panzergrenadierbataillons 391 aus Bad Salzungen verstärkt wurden.

Inhaltliche Schwerpunkte dieses Gefechtsschießens im scharfen Schuss waren: Feldposten, Übernahme und Kampf mit Sperren, Wechsel der Kampfweise, Anforderung von streitkräftegemeinsamer taktischer Feuerunterstützung und der Durchführung eines Gegenstoßes. Die hier gezeigten Leistungen konnte die Kompanie bei der anschließenden Bataillonsübung erneut beweisen und weiter vertiefen. Schwerpunkt war hier die Führung der verstärkten Kompanie im Gefecht. Nach dem erfolgreichen Abschluss konnten bereits eine Vielzahl von Standards geschaffen werden, die sich während der Ausbildung am SchÜbZ noch beweisen sollten.

Nach einer kurzen Phase der Nachbereitung von Material sowie Personal verlegte die Kompanie, wiederum verstärkt durch zwei Züge Panzergrenadiere, Pioniere der 3. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 aus Bogen sowie Sanitätspersonal und Artilleristen der 4. Kompanie des Artilleriebataillons 131 aus Weiden, im Mai nach Bergen zum SchÜbZ, um dort einen Übungsdurchgang in der taktischen Aktivität – Verzögerung – zu absolvieren. Gegenüber stand als Angreifer die 2. Kompanie des eigenen Bataillons, was die Motivation aller Soldaten der 4. Kompanie nochmals steigerte.

Nach der vorbereitenden Ausbildung im Rahmen einer angeleiteten Zug- und Kompanieausbildung durch die Ausbilder des SchÜbZ kam mit der 72-Stunden- Gefechtsübung der Höhepunkt des gesamten Durchgangs. Trotz der Ermüdung und Erschöpfung aller Soldaten der Kompanie nach Abschluss der Übung lässt sich feststellen, dass alle Soldaten der Kompanie aus dem Durchgang an dieser zentralen Ausbildungseinrichtung mit dem eigenen Großgerät und Kampfpanzern viele positive Erfahrungen ziehen konnten.

Diese gilt es nun nach dem Jahresurlaub umzusetzen und somit die letzten Schritte in der vorbereitenden Ausbildung für den Ausbildungshöhepunkt des zweiten Halbjahrs, den Durchgang am Gefechtsübungszentrum Heer im November 2018, erfolgreich zu bestreiten.

3. Kompanie des Gebirgspanzerbataillons 8

Mit Beginn des Jahres 2018 ging die 3. Kompanie des Gebirgspanzerbataillons 8 (3./GebPzBtl 8) als „Operational Reserve Forces“-Kompanie (ORF) als Teil des österreichischen Jägerbataillon 25 vom Ready- in den Stand-By-Modus. Parallel begann die Dienstpostenausbildung am Kampfpanzer mit 16 Richtund Ladeschützen. Höhepunkt war das abschließende Schießen auf dem Übungsplatz Grafenwöhr Ende Juni. Alle Lehrgangsteilnehmer bestanden und können stolz auf die gezeigten Leistungen zurückblicken. Bemerkenswert war die Kreativität des Zugführers, Hauptfeldwebel Krohe, sowie der kompletten Kompanie, die lediglich mit einem Kampfpanzer die Vorbereitende Schießausbildung durchführen mussten. Zudem drückte die Überstundenlast aus der ORF-Bereitschaft die Zahl der verfügbaren Ausbilder nach unten. Nebenaufträge wie die Abstellung eines Kampfpanzers unter anderem für die Veranstaltung „Schaufenster Nabburg“ bewältigte die Kompanie in gewohnter Manier erfolgreich. Neben dem gemeinsamen ORF-Auftrag intensivierte die Kompanie die Verbindung zu den österreichischen Freunden mit einer Teilnahme der Kompanieführung an der Simulationsübung der 4. Panzergrenadierbrigade sowie zum Patenbataillon, dem Panzerbataillon 14.

Ein besonderes Verhältnis hat sich in der Zusammenarbeit mit der Patengemeinde Thanstein ergeben. Hier unterstützte die Kompanie im Mai die 800-Jahr-Feier der Patengemeinde. Beide Seiten sind stolz auf die fruchtbare Partnerschaft und leben die Verbindung zwischen Bevölkerung und Truppe bestmöglich vor. Einen weiteren Höhepunkt bildete ein gemeinsam durchgeführter Schlauchbootwettkampf – obwohl die Kompanie ihren Titel nicht verteidigen konnte.

In Vorbereitung auf die einsatzgleiche Verpflichtung in Litauen im Rahmen der „eFP“ bekam die 3./GebPzBtl 8 den Zusatzauftrag zum Führen des Lagezentrums. Hauptaufgabe ist derzeit die Personalplanung für eFP sowie die Durchführung der Einsatzlandspezifischen Ausbildung mit einer wöchentlichen Teilnehmerzahl zwischen 100 und 120 Soldaten.

Ab September beginnt für die 3./ GebPzBtl 8 die Ausbildung der zusammengefassten Soldaten des Bataillons, die nach dem 1. November 2017 ihren Grundwehrdienst angetreten haben. Hier wird die Einsatzbefähigung -Militärisches Personal- mit dem Abholpunkt 2 durchgeführt, bei der ergänzende Ausbildungsabschnitte zur allgemeinen Grundausbildung vermittelt werden. Anfang März findet dann der Chefwechsel sowie die Organisation der Station „Offensive Shooting“ bei der „Strong Europe Tank Challenge“ statt.

Ausblick

Im Oktober 2018 folgt ein weiterer SIRA-Übungsdurchgang, um den Bataillonsgefechtsstand, die Kompanieführungsgruppen und vor allem auch die externen Kampfunterstützungskräfte auf den kommenden Durchgang im Gefechtsübungszentrum im November vorzubereiten, der den unbestrittenen Höhepunkt des Ausbildungs- und Übungsjahrs 2018 darstellt. Nicht minder spannend und fordernd wird das erste Halbjahr 2019, wenn die Masse des Bataillons ihren Auftrag in Litauen erfüllt und die verbliebenen Kräfte am Heimatstandort den Grundbetrieb aufrechterhalten. So führt die 2. Kompanie zunächst eine Dienstpostenausbildung durch. Höhepunkt dabei ist eine gemeinsame Übung mit österreichischen Kräften in Allensteig (Österreich). Parallel dazu leitet die 3. Kompanie des Gebirgspanzerbataillons 8 zusammen mit dem Bataillonsstab bei der „Strong Europe Tank Challenge“ das Offensive Shooting und betreut mit der „Tanker‘s Bar“ alle teilnehmenden Nationen auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr. Nach einer Vielzahl von Ausbildungen in 2018 blickt das Bataillon auf ein spannendes Einsatzjahr 2019 voraus.

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