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Informationen Deutsches Panzermuseum

2019-03-05 19:56
von Redaktion

Liebe Vereinsmitglieder,

das Jahr 2018 ist ein entscheidendes Jahr in der Geschichte des Deutschen Panzermuseums Munster . Die Früchte eines Jahreszehntes strategischer Planung und geduldiger Arbeit wurden dieses Jahr geerntet.

Seit 2008 haben Museumsteam und Lehrsammlung auf diversen Feldern hart gearbeitet, um das Haus in Öffentlichkeit, Politik und Medien nicht nur bekannt zu machen, sondern als seriösen Akteur der Museumswelt zu etablieren. Das weit verbreitete Klischee der kleinen, verstaubten Panzersammlung für Militariafetischisten wurde offensiv demontiert; über alle Kanäle wurde die Botschaft kommuniziert, dass die museale Aufarbeitung maschinisierter Gewalt nicht nur machbar und sinnvoll sei, sondern sogar von großer Wichtigkeit für die Erinnerungskultur in Deutschland ist.

Das Panzermuseum als zivil-militärische Kooperation:

  • trat auf nationalen und internationalen Fachkonferenzen für Militärgeschichte und Museologie auf und begann zu publizieren
  • begann eine aktive nationale und internationale Medienarbeit mit Zeitungen, Radio und Fernsehen
  • erweiterte kontinuierlich die Sammlung vor allem des Dickblechs
  • entwickelte eine moderne Marketingstrategie
  • baute seine Social-Media-Präsenzen beispielhaft aus etablierte mit „Stahl auf der Heide" eine Eventmarke
  • stellte sich zahllosen Diskussionen mit Politik, Kultur, Verwaltungen, Förderszene und nicht zuletzt auch mit seinen Fans und dem Förderverein
  • hat das Hobbykommandantenteam gefördert und stark erweitert
  • professionalisierte alle seine Arbeitsfelder; hierbei vor allem in der zivilen und in der militärischen Sammlung und auf dem kommerziellen Feld
  • plante en detail seine museologische Fortentwicklung (,,Umbau") und kommunizierte auch diese offensiv über alle Kanäle

Das Ergebnis war ein Haus, dass 2017/2018 national und international als Sammlung, Museum und moderne Kulturinstitution so anerkannt und geschätzt war, dass dieser Tage zwei entscheidende Dinge möglich wurden: Das Haus bekam eine Förderung des Bundestages in Höhe von knapp 20 Millionen Euro und erhält (aller Voraussicht nach) das Museumsgütesiegel des Museumsverbandes.

Mit diesen Meilensteinen bricht eine neue Phase in der Geschichte des Museums an. Das Haus hat die für seine bisherige Arbeit und seine zukünftigen Pläne die angemessene Anerkennung auf und Unterstützung von Bundesebene und Landesebene erhalten. Das DPM ist nunmehr als im besten Sinne völlig normales und zudem als sehr wichtiges Museum geadelt worden und erhält symbolisch und finanziell die entsprechende Gratifikation.

Dies basierte jedoch nicht zuletzt auf unseren guten Konzepten und Plänen für die Zukunft. Daher müssen wir nun liefern. Die nächsten Jahre werden eine enorme Kraftanstrengung werden, denn drei Viertel des Museums werden komplett neu gestaltet. Und das bedeutet bei einem Museum nicht nur den üblichen Aufwand für Bauplanung und -umsetzung, sondern auch noch viel Konfliktpotential mit den Ausstellungsgestaltern, dem wissenschaftlichen Beirat, den Museumsfans, der Presse, der Politik und und und. Oder mit anderen Worten: Es wird ganz großartig!

Beste Grüße Ralf Raths Direktor

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Generalleutnant Jacobson
Generalleutnant Jacobson

Carsten Jacobson

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General a.D. Wolfgang Brüschke
General a.D. Wolfgang Brüschke

Wolfgang Brüschke

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Oberst a.D. Schneider
Oberst a.D. Schneider

Wolfgang Schneider

Oberst a.D.
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