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Neues altes Verbandsabzeichen Panzerlehrbataillon 93

2016-08-31 17:39
von Redaktion

Warum zurück zum ursprünglichen Wappen des Panzerlehrbataillons?

Das erste Wappen aus dem Jahr 1956 beinhaltet vier Kernelemente: Die Grundfarbe „rosa“ der Panzertruppe, das „L“ als Symbol für den Lehrauftrag, ein stilisierter Kampfpanzer, der auch auf dem Revers der Panzersoldaten getragen wurde, sowie die gekreuzten Rösser des Landes Niedersachsen.

Im Jahr 1969 wurde ein neues internes Verbandsabzeichen eingeführt, welches ein schräges, weißes „L“ mit einer stilisierten Panzerkette, das eiserne Kreuz in schwarz sowie die Zahl „93“ zeigt. Die Hintergrundfarbe rot leitet sich aus dem damaligen Verbandsabzeichen der Panzerlehrbrigade 9 und der direkten Unterstellung an das Heeresamt in der besonderen Rolle als Lehrtruppe ab.

Die Verwurzelung mit dem Standort Munster im Land Niedersachsen, der aufgeschlossene „Geist der Panzertruppe“, die Identifizierung mit der Truppengattung nach Außen und der Bezug zur aktuell übergeordneten Dienststelle, der Panzerlehrbrigade 9, spiegelt das aktuelle Wappen nicht wider. Selbst im jetzigen Verbandsabzeichen der PzLehrBrig 9 ist der Bezug über die rote Grundfarbe zum Heeresamt nicht mehr vorhanden.

Das ursprüngliche Wappen vereint bereits Ausdrucksstärke und Symbolik, die ein Wappen des Panzerlehrbataillons 93 haben sollte. Es ist schlicht und klar. Das „panzerrosa“ lässt sich bereits auf großer Entfernung erkennen, dass es sich um einen Panzerverband handelt. Durch das „L“ wird sofort der Bezug zum einzig bestehenden Panzerlehrbataillon der Bundeswehr und zur PzLehrBrig 9 sowie die Nähe zum „Schwesterbataillon“ PzGrenLehrBtl 92 in Munster deutlich. Der stilisierte Kampfpanzer und die gekreuzten Niedersachsenrösser drücken die „sturmerprobte und erdverwachsene“ Verbundenheit zum Land Niedersachsen und der Stadt Munster aus.

Neues altes Wappen des PzLBtl 93
„Neues“ / Altes IVA PzLehrBtl 93

Dieses Verbandsabzeichen ist in der Lage den einzigartigen Geist des Panzerlehrbataillons 93 mit eindeutigen und politisch korrekten Symbolen wiederzugeben. Mit der Rückkehr wird die Tradition des Verbandes seit der Gründung der Bundeswehr und ihrer Panzertruppe hervorgehoben und ist damit gelebtes Beispiel für die stolze Besinnung auf die dritte Traditionslinie der Bundeswehr, nämlich die Geschichte der Bundeswehr selbst. Das neue Verbandsabzeichen geht „zurück zu den Wurzeln“, ist aber kein Rückschritt, sondern eine Rückbesinnung. Es schafft eine enge Verbindung zwischen „Alt und Jung“ und schließt den Kreis zwischen den „Urvätern“ des Verbandes und den aktiven Soldaten – in bestem Verständnis der dritten Traditionslinie der Bundeswehr. Gleichzeitig wird eine „emotionale Entkoppelung“ ehemaliger Soldaten des Bataillons verhindert, die nur „unter dem derzeitigen Wappen gedient“ haben, das ursprüngliche jedoch bereits gut kennen, da es bereits seit 12 Jahren in dem Wappen des „Freundeskreises PzLehrBtl 93“ geführt wird.

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