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Truppenwehrübung PzBtl 414 na

2015-05-25 09:06
von Redaktion
Band-5
von Stephan Siemers und Herbert Lechtenböhmer

Vom 23-29.09.07 fand eine Truppenwehrübung des PzBtl 414 n.a. unter der Führung des Kommandeurs, Oberstleutnant d.R. Dirk Fukas an der Panzertruppenschule in MUNSTER statt. Ziel der Wehrübung war es, Teile des Führerpersonals des nichtaktiven Bataillons auf den neuesten Stand der Technik (Leopard 2A6M) zu bringen. 14 Reserveoffiziere und –Unteroffiziere des Bataillons nahmen an der Wehrübung teil.

Wappen PzBtl 414 na
Wappen PzBtl 414 na

Die Einschleusung wurde gewohnt routiniert im Offz-Lager bei bestem Spätsommerwetter unterstützt vom Schulpersonal durchgeführt. Bei dem einen oder anderen Begrüßungsbier blieb die Gelegenheit, noch einmal in Ruhe alte vertraute Kameraden zu begrüßen, sich aber auch mit den neuen Offizieren des Bataillons bekannt zu machen.

Da die Ausbildungszeit von ursprünglich geplanten zwei Wochen auf eine Woche heruntergebrochen wurde, war der Dienstplan für die anstehenden Ausbildungen reichlich gefüllt und hatte es in sich.

Nachdem am Montag Nachmittag endlich alle Formalitäten erledigt waren, konnte mit der Ausbildung an Schießsimulatoren (ASPT u. AAT) sowie am kleinen Zielfeld begonnen werden. Schnell zeigte sich der unterschiedliche Ausbildungsstand der Teilnehmer, die teilweise noch auf den KPz M 48 A2GA2 und Leopard 1A1 bzw. 1A2 ausgebildet waren. Während die ehemaligen "Leo 2-er" sich recht schnell auf dem neuen Kampfpanzer zurechtfanden, hatten die anderen Kameraden einen etwas größeren Ausbildungsbedarf.

Panzer im Feuerkampf auf der Schießbahn 5, MUNSTER NORD
Panzer im Feuerkampf auf der Schießbahn 5, MUNSTER NORD

Nachdem am Montag Nachmittag endlich alle Formalitäten erledigt waren, konnte mit der Ausbildung an Schießsimulatoren (ASPT u. AAT) sowie am kleinen Zielfeld begonnen werden. Schnell zeigte sich der unterschiedliche Ausbildungsstand der Teilnehmer, die teilweise noch auf den KPz M 48 A2GA2 und Leopard 1A1 bzw. 1A2 ausgebildet waren. Während die ehemaligen "Leo 2-er" sich recht schnell auf dem neuen Kampfpanzer zurechtfanden, hatten die anderen Kameraden einen etwas größeren Ausbildungsbedarf.

Das hervorragende Team des HS 15 der PzTrS, bestehend aus StFw Tenninger, HptFw Cygan, HptFw Flügge und HptFw Passut stellte sich entsprechend darauf ein und schaffte es, bis zum Mittwoch die Waffen-und Geräteausbildung sowie die vorbereitende Schießausbildung (VSA) abzuschließen.

Während der vorbereitenden Schießausbildung aber auch am ersten Schießtag lies es sich der Inspizient für die Reservistenausbildung, Oberst Spill, nicht nehmen, das Bataillon im Rahmen der Dienstaufsicht zu besuchen und in einem ausführlichen Vortrag über die zukünftige mögliche Reservistenkonzeption zu unterrichten. Überdies reiste der Kommandeur der Pz- GrenBrig 41, Oberst v. Heimendahl eigens aus dem GÜZ an, um sich vom Ausbildungsstand "seines" nichtaktiven Bataillons zu überzeugen.

Ab Mittwoch wurden dann endlich auf der Schießbahn 5, Truppenübungsplatz MUNSTER NORD die Schulschießübungen mit 3 Leoparden 2A6M geschossen, getreu dem Ausbildungsprinzip "vom Leichten zum Schweren" entsprechend der Schießvorschrift mit der MG, gefolgt von der BK-Üb 1Teil 1 Tag zur BK-Ub Teil 2 ES. Aufgrund der bereits zitierten unterschiedlichen Ausbildungshöhen blieben die Kommandanteplätze von den auf dem Waffensystem erfahrensten Offizieren des Bataillons unabhängig vom Dienstgrad besetzt. So gelang es allen Teilnehmern der Ausbildung, das Ausbildungsziel, nämlich den Erwerb des Richtschützen-Ausbildungstätigkeitsnachweises (ATN) zu erreichen.

Es zeigte sich jedoch, dass das Waffensystem in der höchsten Betriebstufe "Stab ein" problemlos beherrschbar ist, in "Beobachten" bzw. "Turm aus" aber doch noch Vertiefungsbedarf bestand.

Da im Laufe des Jahres 2008 das PzBtl 414 wie alle nichtaktiven Btl aufgelöst wird, sollte am 281310ASept2007 der letzte Schuß des PzBtl 414 n.a. fallen. Um 13.10 meldete der Kommandant des A-Panzers, Hptm Stephan Siemers, Chef 4./-den letzten Schuss des Bataillons. Der Ladeschütze, Hptm Lechtenböhmer, Chef 1./- lud die letzte KE des Btl für den Richschützen Maj Michael Koch, S3 PzBtl 414, um einen Kampfpanzer auf 2300 Meter Entfernung zu bekämpfen. Das Ziel wurde vernichtet. Seitdem schweigen die Waffen. (für immer)

Nach dem gründlich durchgeführten technischem Dienst nach dem Schießen stand am 29.09.07 nur noch die Ausschleusung an. Das Btl bedankte sich in diesem Rahmen noch mal bei den Ausbildern für die hervorragend vorbereitete und durchgeführte Ausbildung.

Obwohl die Auflösung naht, beabsichtigt das Bataillon nicht auf sein Ende zu warten! Zur Stunde wird bereits ein SIRADurchgang geplant, um auch taktisch weiterhin auf der Höhe der Zeit zu sein und neue Aufträge annehmen zu können. PANZER – HURRA!

Hptm d. R. Stephan Siemers, KpChef 4./414

Hptm d.R. Herbert Lechtenböhmer, KpChef 1./414

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Generalleutnant Jacobson
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General a.D. Wolfgang Brüschke
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